Bagatellkündigungen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Inkubus   
Freitag, den 04. Dezember 2009 um 14:41 Uhr

Bienenstich, Maultaschen, Brotaufstrich, Fischbrötchen, Pfandbon......

Ich kann es langsam nicht mehr hören!

Eines vorweg, fristlose Kündigungen halte ich in den o.g. Fällen ebenfalls für maßlos übertrieben, aber.....

Wo fängt Diebstahl an und wo hört Diebstahl auf?! Die gekündigten Personen werden hier in eine Opferrolle gesteckt, die ich bei allem Respekt nicht nachvollziehen kann, denn....

Sie haben geklaut, das ist doch mal eine Tatsache!

Rechtfertigt der geringe Wert einer Ware, Diese zu seinem Eigentum zu machen ohne vorher nachzufragen? Kriegen die Menschen denn heutzutage ihre Zähne nur noch für den Verzehr auseinander?

Wie wäre es denn, wenn man vorher nachfragt, ob man etwas haben darf, dass entweder weggegeworfen werden soll, oder in Mengen auf dem Tisch liegt und eh nicht alles verspeist wird?!

Ich möchte hier ganz sicher keinen dieser Arbeitgeber Recht für diese Art Kündigungen geben, eine mündliche Verwarnung, von mir aus eine schriftliche Abmahnung hätte es auch getan. Sollen die Arbeitgeber dem "Täter" die 0,86€ vom Lohn abziehen!

Trotzdem finde ich, hat man zu fragen und darf fremdes Eigentum, so gering der Wert auch sein mag, nicht einfach wegnehmen.

Wenn ich der Meinung bin, ein Fischbrötchen soll weggeworfen werden und es einem Mitarbeiter verwehre dieses zu verspeisen, dann ist das mein gutes Recht, denn ich habe das Fischbrötchen bezahlt und nicht der Mitarbeiter.

Auch wenn das gemein ist, hat dies jeder zu akzeptieren, denn um etwas anderes geht es hierbei nicht.

 


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